Ein polnischer Kleintransporter mit erheblichen Mängeln wurde auf der BAB 24 kontrolliert. Die Weiterfahrt wurde aufgrund von Brems- und Reifenproblemen untersagt.
Berlin: Technische Mängel an Kleintransporter auf BAB 24 gestoppt

Stolpe (ost)
Polizeibeamte der Speziellen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Stolpe haben am Sonntagmittag einen polnischen Lieferwagen auf dem Parkplatz Blievenstorf an der Bundesautobahn 24 in Richtung Berlin kontrolliert. Während der Kontrolle wurde festgestellt, dass sich das Fahrzeug in einem nicht verkehrssicheren Zustand befand. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer des Fahrzeugs vorerst untersagt.
Nach Absprache mit dem Halter begleiteten die Beamten den Lieferwagen zu einer nahegelegenen Werkstatt, um eine detaillierte technische Inspektion zu ermöglichen. Dabei wurden weitere schwerwiegende Mängel festgestellt: Die Bremsanlage des Lieferwagens war größtenteils funktionsunfähig. Alle Bremsscheiben und Bremsbeläge waren vollständig abgenutzt und bereits stark überhitzt.
Zusätzlich war der linke Vorderreifen bis auf das Gewebe abgefahren. Auch an der Abgasanlage wurden Mängel festgestellt, da der Katalysatorsensor entfernt worden war. Außerdem wies das Fahrwerk deutliche Anzeichen von Verschleiß auf.
Aufgrund der erheblichen technischen Mängel wurde die Weiterfahrt des Fahrzeugs bis zur vollständigen Reparatur untersagt.
Der 23-jährige Fahrer aus Belarus musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen, um das laufende Ordnungswidrigkeitenverfahren abzusichern.
Bei dem überprüften Fahrzeug handelte es sich um einen Lieferwagen, der zum Zeitpunkt der Kontrolle unbeladen war.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








