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Berlin: Unerlaubte Einreise am ZOB Rostock

Ein 19-jähriger Mann wurde ohne gültige Ausweisdokumente im Fernreisebus kontrolliert. Nach Identitätsfeststellung und Absprache mit den schwedischen Behörden erfolgte die Abschiebung nach Schweden.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Heute Morgen haben Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock einen 19-jährigen Mann am Zentralen Omnibusbahnhof Rostock kontrolliert, der ohne gültige Ausweisdokumente in einem Fernreisebus unterwegs war. Es bestand außerdem ein Einreiseverbot gegen die Person.

Der Eritreer gab an, von Frankreich über Berlin nach Rostock gereist zu sein. Er konnte keine Tickets vorlegen, und der Busfahrer bestätigte, dass er den Passagier nicht kannte.

Die Beamten brachten den Mann zur Dienststelle und identifizierten ihn durch einen Fingerabdruckabgleich. Dabei stellten sie sechs Alias-Namen fest, mehrere Fahndungsnotierungen verschiedener Staatsanwaltschaften zur Aufenthaltsermittlung sowie das bestehende Einreiseverbot. Ein Vermerk zeigte, dass sich der Mann in der Vergangenheit in Schweden aufgehalten hatte.

Die Bundespolizeiinspektion Rostock hat Ermittlungen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.

Nach Absprache mit den schwedischen Behörden bestätigten sie das Aufenthaltsrecht des Mannes dort. Anschließend wurde die Abschiebung per Seeweg nach Schwenden durchgeführt.

Quelle: Presseportal

nf24