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Bernitt: Polizei sucht Zeugen nach gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr

Die Güstrower Kriminalpolizei ermittelt nach einem ungewöhnlichen Fall vom 27.12.2025 bei Schlemmin. Zwei Fahrzeuge kollidierten mit einem gefällten Baum, zum Glück ohne Verletzte.

Foto: unsplash

Bernitt / Landkreis Rostock (ost)

Die Kriminalpolizei in Güstrow ermittelt aufgrund eines ungewöhnlichen Vorfalls des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vom 27.12.2025 und sucht nach Zeugen. Es wurde auf der K2 zwischen Schlemmin und der L14 in der Nähe des Parkplatzes zum Funkturm von bisher unbekannten Tätern ein etwa 18 Meter hoher Baum gefällt, der dann quer über die Fahrbahn fiel.

Zwei Fahrer, die sich gegen 00:50 Uhr auf der K2 in entgegengesetzter Richtung befanden, stießen fast gleichzeitig mit dem auf der Straße liegenden Baum zusammen. Zum Glück wurde keiner der Insassen verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten schlechte Sichtverhältnisse durch Dunst und Nebel.

So durchbrach beispielsweise ein Ast bei der Kollision die Windschutzscheibe eines Fords auf Höhe des Fahrers. Neben dem Fahrer befanden sich auch seine Ehefrau sowie seine 4 und 8 Jahre alten Kinder im Auto. Außerdem kollidierte der Fahrer eines Mazda mit dem Hauptstamm des Baumes, wodurch sein Fahrzeug schwer beschädigt wurde. Es war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

An beiden Fahrzeugen entstand insgesamt ein Schaden von etwa 17.500EUR.

Während der Unfallaufnahme wurde die Polizei auf einen weiteren gefällten Baum hingewiesen, der etwa einen Kilometer vom Unfallort in Richtung Schlemmin neben der Straße lag. Auch hier konnte kein Verantwortlicher gefunden werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu diesen Fällen oder möglichen Tätern der gefällten Bäume haben oder weitere Hinweise zur Aufklärung des Falles liefern können, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise werden von der Polizei in Bützow unter der Rufnummer 038461 – 4240, der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon hatten 4.880 Unfälle Personenschäden (8,77%), während 1.228 Unfälle schwerwiegende Sachschäden verursachten (2,21%). 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht (0,6%). Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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