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Binz: Einbruchsdiebstähle in Ferienwohnungen

In Binz auf Rügen gab es neun versuchte Einbrüche in Ferienwohnungen. Die Täter scheiterten an verschlossenen Türen, es entstand Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Binz/Prora (ost)

Von Freitag, dem 27. Februar 2026, um etwa 15:00 Uhr, bis Montagmorgen, dem 02. März 2026, ereigneten sich in Binz auf Rügen insgesamt neun versuchte Einbruchdiebstähle in Ferienwohnungen.

Nach dem aktuellen Stand haben bisher unbekannte Täter versucht, gewaltsam in ein Gebäude in der Südstrandstraße im Ortsteil Prora einzudringen. In allen Fällen blieb es glücklicherweise beim Versuch. Die Täter konnten offenbar nicht die Wohnungstüren öffnen. Es entstand Sachschaden im vierstelligen Bereich.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei nutzt den Vorfall erneut, um auf präventive Maßnahmen der Kriminalpolizei hinzuweisen. Bewohner und Besitzer von Ferienwohnungen sollten besonders darauf achten, Türen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit konsequent zu verschließen. Es wird auch empfohlen, mechanische Sicherungen zu verwenden oder entsprechend nachzurüsten. Eine aufmerksame Nachbarschaft kann ebenfalls dazu beitragen, Straftaten zu verhindern. Ungewöhnliche Bewegungen von Personen – auch im Bereich von Ferienwohnungen – sollten sofort der Polizei gemeldet werden.

Die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund bietet eine kostenlose und individuelle Beratung zum Thema Einbruchschutz an. Termine können telefonisch unter 03831-245 255 oder per E-Mail an kripoberatung.stralsund@polizei.mv-regierung.de vereinbart werden. Dort erhalten Interessierte umfassende Informationen zu technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, von denen 218 gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 890, wobei nur 213 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, wobei 193 Männer, 38 Frauen und 42 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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