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Blankensee: Migration- Bundespolizei, arbeitsreiches Wochenende

Ein mutmaßlicher Schleuser und 42 unerlaubt Eingereiste wurden auf Usedom festgenommen. Darunter 24 Somalier, 10 Afghanen, 3 Syrer und 5 Iraner.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Letztes Wochenende wurde ein Verdächtiger Schleuser von den Beamten der Bundespolizeiinspektion Pasewalk festgenommen und insgesamt 42 Personen ohne Erlaubnis, die eingereist waren, aufgegriffen. Die Feststellungen wurden in Pomellen, Grambow, Nadrensee, Blankensee und Heringsdorf auf der Insel Usedom gemacht. Es handelte sich vor allem um 24 somalische Staatsangehörige, viele davon im jugendlichen Alter, sowie um 10 afghanische, 3 syrische und 5 iranische Staatsangehörige.

Besonders bemerkenswert war eine Schleusung am Samstag gegen 03:30 Uhr. Beamte der Bundespolizeiabteilung Ratzeburg kontrollierten einen VW Kleintransporter aus Estland auf der BAB 11 am ehemaligen Grenzübergang Pomellen. Der 64-jährige Fahrer des Transporters wies sich mit einem Reiseausweis für Staatenlose sowie einem estnischen Aufenthaltstitel aus. Im Fahrzeug befanden sich noch fünf somalische Staatsangehörige, zwei Männer (22, 23) und drei Frauen (16 – 18). Alle waren ohne Ausweis. In der Vernehmung gab der mutmaßliche Schleuser zu, die Somalier aus Lettland abgeholt zu haben, um sie nach Deutschland zu bringen. Den Ermittlungen zufolge ist der Mann bereits mehrmals als Schleuser tätig geworden. Den ermittelnden Beamten gelang es, dies in der Vernehmung nachzuweisen. Er wird heute einem Richter am Amtsgericht Pasewalk vorgeführt.

Von den 42 Personen, die unerlaubt eingereist waren, stellten 23 Schutzersuchen in Deutschland und wurden zur Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz weitergeleitet. Die minderjährigen Personen wurden dem Jugendamt des Landkreises übergeben. Ein Syrer wurde nach Polen zurückgeschoben.

Quelle: Presseportal

nf24