Beamte entdeckten mehrere Gruppen ohne Ausweisdokumente, die illegal nach Deutschland eingereist waren. Einige wurden nach Polen zurückgeschoben, andere stellten Schutzersuchen.
Blankensee: Unerlaubte Einreisen festgestellt

Pasewalk (ost)
Am späten Montagabend haben Beamte der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern Greifswald (Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei, Landespolizei und Bundeszollverwaltung) in Blankensee eine Gruppe von vier Personen festgestellt, bestehend aus drei Männern aus Bangladesch und einem Mann aus Afghanistan. Sie waren zu Fuß unterwegs und hatten keine Ausweisdokumente bei sich. Die beiden Bangladescher und der Afghane stellten Asylanträge in Deutschland und wurden nach Stern Buchholz gebracht. Die anderen beiden bangladeschischen Staatsangehörigen wurden gestern nach Polen abgeschoben.
Fast zur gleichen Zeit stellten Bundespolizisten im Regionalexpress 5366 von Stettin nach Pasewalk drei Staatsangehörige aus Eritrea fest, zwei Männer und eine Frau. Alle waren ohne Pass und Aufenthaltstitel unterwegs. Sie wurden gestern nach Polen zurückgeschickt.
Gestern gegen 10:30 Uhr entdeckte eine Streife der Gemeinsamen deutsch-polnischen Dienststelle Pomellen in Plöwen sieben afghanische Staatsangehörige, die zu Fuß in Richtung Löcknitz unterwegs waren. Zehn Minuten später wurden weitere fünf Afghanen in den Parkbuchten an der B 104 bei Löcknitz von Verstärkungskräften der Bundespolizei aus Stralsund entdeckt. Nach Abschluss der Grenzpolizeiuntersuchungen wurden neun Personen zur Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz gebracht. Drei Afghanen wurden nach Polen abgeschoben.
Kurz darauf wurden vier indische Staatsangehörige auf der B 113 kurz vor Grambow angetroffen und kontrolliert. Auch sie waren illegal eingereist. Alle stellten Asylanträge und wurden nach Stern Buchholz gebracht.
In allen Fällen ergaben die Ermittlungen, dass die Personen über die Belarus-Route nach Deutschland geschleust wurden.
Quelle: Presseportal








