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Bobitz: Diesel gestohlen, Polizeiwagen verunfallt

In den frühen Morgenstunden des 30. März verursachte ein Fahrzeugunfall eines Polizeiwagens des Polizeireviers Gadebusch leichte Verletzungen bei den Insassen.

Foto: Depositphotos

Mühlen Eichsen (ost)

Früh am 30. März ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen des Polizeireviers Gadebusch. Die beiden Insassen wurden dabei leicht verletzt.

Um 02:00 Uhr bemerkte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Gadebusch im Bereich des Windparks Goddin ein Fahrzeug und beschloss, eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Trotz des klaren Anhaltesignals des Streifenwagens entzog sich das Fahrzeug der Kontrolle und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit davon.

Bei der Überprüfung der Fahrtrichtung des Fahrzeugs kam der Streifenwagen, ein VW Passat, im Bereich der Anschlussstelle Bobitz aus Lübeck kommend aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Streifenwagen wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und die Anschlussstelle Bobitz musste für etwa drei Stunden voll gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Bei der nachfolgenden Überprüfung des im Bau befindlichen Windparks entdeckten die Beamten mehrere beschädigte Baufahrzeuge. Es wurden etwa 600 Liter Dieselkraftstoff gestohlen. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl aufgenommen.

Zeugen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03886 722-0 bei der Polizei in Gadebusch oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle oder 2,21% aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen oder 88,42%. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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