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Boizenburg: Einbruch in Entsorgungsfachbetrieb

Unbekannte stehlen Tresor mit über 20.000 Euro Bargeld in Boizenburg. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Boizenburg (ost)

Unbekannte Täter sollen in der Nacht zum Samstag bei einem Einbruch in einen Entsorgungsfachbetrieb in Boizenburg einen Tresor mit mehr als 20.000 Euro Bargeld gestohlen haben.

Mitarbeiter des Betriebs gaben an, dass zwischen 0:50 Uhr und 02:00 Uhr mehrere Personen gewaltsam Zugang zur Firmenhalle in der Galliner Straße erlangt haben sollen. Darüber hinaus soll auf Überwachungskameraaufnahmen zu sehen sein, wie die Täter die Halle durchsuchten. Anschließend sollen die Täter einen etwa 77 Kilogramm schweren Tresor gestohlen haben, in dem die Bargeldeinnahmen des Betriebs aufbewahrt wurden. Der entstandene Sach- und Stehlschaden wird insgesamt auf über 30.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat vor Ort Spuren gesichert und erste Zeugenbefragungen durchgeführt. Es wird wegen Diebstahls im besonders schweren Fall ermittelt. Hinweise zur Tat oder zu den Tatverdächtigen nimmt die Polizei in Boizenburg (Tel.: 038847 6060) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle ging jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023. Davon waren 190 männlich, 26 weiblich und 30 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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