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Boltenhagen: Falsche Polizisten erbeuten 73.000 Euro

Unbekannte Täter geben sich als Polizeibeamte aus und betrügen Seniorin um 73.000 Euro Bargeld in Boltenhagen. Polizei sucht dringend Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Boltenhagen (ost)

In Boltenhagen haben Unbekannte gestern Abend eine ältere Dame um 73.000 Euro Bargeld betrogen, indem sie sich als Polizisten ausgaben.

Nach den bisherigen Informationen erhielt das Opfer gegen 16.30 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten, der sie in ein Gespräch verwickelte und ihr Vertrauen gewann. Der Anrufer, der akzentfreies Deutsch sprach, erwähnte angebliche Einbrüche in der Gegend und kündigte an, dass ein Kollege der Kriminalpolizei kommen würde, um sie zu schützen und ihre Bargeldreserven zu überprüfen.

Kurz darauf tauchte ein Mann auf, der sich als Kriminalbeamter ausgab und durch den Hintereingang den Garten des Hauses in der Dünenstraße betrat. Die Seniorin zeigte ihm im Erdgeschoss ihr Bargeld. Unter einem Vorwand wurde sie dann nach oben geschickt. Als sie etwa eine halbe Stunde später zurückkam, war der Täter verschwunden. Er hatte einen Koffer mit Bargeld und eine bereits gepackte Kliniktasche der Dame gestohlen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 73.000 Euro.

Der vermeintliche Kriminalbeamte wird wie folgt beschrieben: ca. 1,70 Meter groß, kräftige Statur, kurzes rötliches Haar, rötlicher Bart, dunkelblauer Pullover.

Die Polizei in Grevesmühlen hat Ermittlungen wegen Betrugs und Amtsanmaßung aufgenommen und bittet Zeugen, die gestern Nachmittag oder Abend in der Dünenstraße in Boltenhagen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 03881 720-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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