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Born: Maskenball endet mit Polizeikontrolle

Verkehrskontrolle enthüllt betrunkene Fahrradfahrer und weitere Strafanzeigen nach Maskenball.

Foto: Depositphotos

Born (ost)

Während Verkehrskontrollen in Born am Sonntag, dem 2. Februar 2025, fiel den Beamten ein Radfahrer auf, der scheinbar unsicher auf seinem E-Bike fuhr.

Nachdem der 37-jährige Deutsche gegen 02:10 Uhr mehrere Kurven fuhr, wurde er von den Polizisten gestoppt und überprüft. Als er vom Fahrrad stieg, schwankte er und konnte nur knapp einen Sturz verhindern. Es wurde auch ein starker Alkoholgeruch festgestellt, daher wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Der Wert betrug 1,55 Promille.

Während der Klärung des Sachverhalts versammelten sich mehrere Personen um die Polizeiaktion, die anscheinend zuvor auf einem Maskenball waren.

Ein 53-jähriger Deutscher behauptete, dass der 37-Jährige sein Fahrrad schob und die Beamten den Vorfall vergessen und den Ort verlassen sollten. Es wird nun wegen des Verdachts der Strafvereitelung ermittelt.

Der 35-jährige Bruder des Radfahrers war auch anwesend und machte deutlich, dass er mit dem Vorgehen der Polizei nicht einverstanden war. Dann ging in der Polizeileitstelle ein Notruf ein, dass es in der Nähe der Polizisten eine Schlägerei mit etwa 15 beteiligten Jugendlichen gebe. Der Anrufer war wahrscheinlich der 35-Jährige. Offenbar sollte der Anruf als Ablenkung dienen. Da ein weiterer Streifenwagen auf dem Weg war, begab er sich zum Ort der vermeintlichen Schlägerei, konnte aber keine Feststellungen machen. Gegen den 35-Jährigen wurde Anzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen und Strafvereitelung erstattet.

Beim 37-Jährigen wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet und durchgeführt. Es wird auch wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,21% der Gesamtzahl aus, was 1.228 Unfällen entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 88,42%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 49.199. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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