Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Brand in Lichtenhagen am 03.02.2026

Am 3. Februar 2026 informierte die Integrierte Leitstelle Rostock gegen 17:00 Uhr über einen Brand mit Explosion in einem Wohnhaus in Lichtenhagen. Rettungskräfte wurden alarmiert und eine Person wurde leblos aufgefunden.

Foto: Unsplash

Rostock (ost)

Am Abend des 3. Februar 2026 erhielt die Integrierte Leitstelle Rostock um 17:00 Uhr Kenntnis von einem Brand mit Explosion in einem Wohnhaus in Lichtenhagen. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes unter dem Stichwort „S-Objekt“ alarmiert.

Nachdem die Rettungskräfte eingetroffen waren, bestätigte sich die Situation. Es handelte sich um eine Wohnung in einem 11-stöckigen Wohnhaus, die in Vollbrand stand.

Die Evakuierung des Gebäudes hatte die Polizei bereits begonnen. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer sowohl über das Treppenhaus als auch über den Balkon der betroffenen Wohnung. Drei weitere Trupps wurden zur Überprüfung der angrenzenden Bereiche eingesetzt. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen konnte verhindert werden. Zur Brandbekämpfung wurden zwei C-Rohre eingesetzt. In der Wohnung wurde eine leblose Person gefunden.

Die evakuierten Bewohner des betroffenen Aufgangs wurden in zwei Bussen eines lokalen Nahverkehrsunternehmens untergebracht, die als Wärmeinsel dienten. Dort wurden sie vom Notarzt und Rettungsdienstpersonal betreut und in einigen Fällen ambulant versorgt. Anschließend übernahm eine Teileinheit des örtlichen Betreuungszugs die Versorgung mit warmen Getränken vor Ort. Zudem wurden PSNV-Kräfte alarmiert, um die Betroffenen in den Bussen zu betreuen.

Eine weitere Wohnung erlitt einen Wasserschaden und ist vorübergehend aufgrund der Raucheinwirkung unbewohnbar. Die betroffenen Mieter fanden vorübergehend bei Verwandten Unterschlupf.

Insgesamt waren 76 Einsatzkräfte der drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde und des Rettungsdienstes an dem Einsatz beteiligt. Zur Sicherstellung des Stadtschutzes wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren Stadt-Mitte und Groß Klein alarmiert. Eine Teileinheit des örtlichen Betreuungszugs wurde ebenfalls zur Betreuung der evakuierten Personen eingesetzt.

Gegen 22:30 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei und den Eigentümer übergeben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und diese dauern an.

Wir möchten uns bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Rostock, dem DRK Rostock, den PSNV-Teams der Johanniter aus Rostock und Güstrow sowie der RSAG und der WIRO als Vermieter für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit bedanken.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24