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Brandenburg: Manipulation durch falsche Polizeibeamte

Falsche Polizeibeamte haben in Stralsund eine Frau um 2.500 Euro betrogen, indem sie ihre EC-Karte und PIN-Nummern herauslockten. Die Polizei warnt vor dieser perfiden Betrugsmasche.

Foto: unsplash

Stralsund (ost)

Am gestrigen Tag (25. März 2026) wurden in der Gegend der Polizeiinspektion Stralsund mehrere Hinweise auf Betrugsversuche durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“ bekannt. Siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6243404.

In einem Fall wurde eine Dame aus Stralsund von einem vermeintlichen Kriminalbeamten telefonisch kontaktiert. Im Verlauf mehrerer, teilweise langwieriger Gespräche gelang es den Tätern, eine überzeugende Geschichte aufzubauen. Dabei wurde behauptet, dass Ermittlungen gegen eine Gruppe von Tätern im Gange seien und auch die Bankkarten der Angerufenen betroffen sein könnten.

Mittels intensiver Gespräche und gezielter Vertrauensbildung setzten die Täter ihr Gegenüber psychologisch unter Druck. Daraufhin wurden die Herausgabe von EC-Karten sowie die Angabe der dazugehörigen PIN-Nummern erreicht.

Daraufhin kam es zu unberechtigten Geldabhebungen an Geldautomaten sowie zu Einkäufen im Einzelhandel im Bundesland Brandenburg. Es entstand ein Schaden von etwa 2.500 Euro.

Die Polizei warnt davor, dass es sich hierbei um eine besonders hinterhältige Variante des „Falsche-Polizisten“-Betrugs handelt. Die Täter handeln oft über viele Stunden hinweg in mehreren Telefonaten, um Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zur Herausgabe sensibler Daten oder Gegenstände zu bewegen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Wichtige Hinweise der Polizei

Personen, die einen solchen Anruf erhalten oder bereits betroffen sind, sollten umgehend die Polizei informieren und sich mit ihrer Bank in Verbindung setzen.

Quelle: Presseportal

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