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Brandstiftung in Rostock

Ein Tatverdächtiger wurde nach einem Mülltonnenbrand gestellt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 5.000 Euro.

Foto: Unsplash

Rostock (ost)

Früh am heutigen Donnerstagmorgen wurde die Rostocker Polizei um 02:30 Uhr über einen brennenden Mülleimer in der Stampfmüllerstraße informiert.

Die Berufsfeuerwehr, die ebenfalls alarmiert wurde, konnte das Feuer vor Ort löschen. Während der Aufnahme der Anzeigen sprach eine Zeugin bei den Beamten vor und berichtete, dass sie beobachtet hatte, wie ein Mann einen Gegenstand in den Mülleimer geworfen und sich dann entfernt hatte. Kurz darauf hörte sie einen lauten Knall und sah den brennenden Mülleimer.

Aufgrund der detaillierten Täterbeschreibung konnte in der Nähe des Tatorts ein Verdächtiger identifiziert werden. Der 19-jährige Deutsche schien sich in einem psychischen Ausnahmezustand zu befinden und wurde in ein Rostocker Krankenhaus gebracht.

Der betroffene Papiermülleimer wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Außerdem wurden ein daneben stehender Behälter sowie die Fassade und ein Fenster des angrenzenden Gebäudes beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Rostocker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Presseportal

nf24