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Brüel: Verstöße bei Fahrzeugführern im PP Rostock festgestellt

Die Polizei im PP Rostock hat in den letzten 48 Stunden insgesamt elf Verstöße von Fahrzeugführern festgestellt, darunter Alkohol- und Drogenbeeinflussung sowie fehlende Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

In den letzten 48 Stunden wurden insgesamt elf Verstöße von Fahrzeugführern im öffentlichen Straßenverkehr im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock festgestellt, bei denen entweder Alkohol- oder Drogenkonsum vorlag oder keine gültige Fahrerlaubnis vorlag.

Zwei Fahrer wurden unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen erwischt. Heute Morgen gegen 02:30 Uhr wurde ein 45-jähriger Rumäne von Einsatzkräften des Polizeireviers Sternberg auf der B104 Höhe Thurow bei Brüel angehalten, weil er positiv auf Kokain getestet wurde.

Zusätzlich wurden insgesamt 17 Personen erwischt, die alkoholisiert Auto fuhren. Der traurige Spitzenreiter war ein 37-jähriger Mann, der gestern Abend um 21:15 Uhr in der St.-Petersburger Straße in Lütten Klein in Rostock kontrolliert wurde und einen Atemalkoholwert von 2,26 Promille hatte. Die Polizei wurde auf ihn aufmerksam, weil er mit defektem Licht fuhr.

In Schwerin wurden gestern Abend um 20 Uhr zwei E-Scooter-Fahrer in der Plater Straße angehalten, um aufgrund von Problemen mit dem Versicherungskennzeichen kontrolliert zu werden. Während einer der Männer flüchtete, wurde der andere, ein 37-jähriger Tunesier, gestoppt und überprüft. Es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Medikamenten stand. Der E-Scooter war nicht versichert und wurde aufgrund unklarer Eigentumsverhältnisse beschlagnahmt.

Nicht nur Autofahrer, die an Land unterwegs waren, wurden kontrolliert. Am gestrigen Nachmittag um 14:30 Uhr stellten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Güstrow nach einem Hinweis eines Zeugen einen 58-jährigen Mann in Bülow Burg fest, der zuvor sein Boot auf dem Parumer See gefahren haben soll. Er soll betrunken gewesen sein. Während der Klärung des Sachverhalts bemerkten die Polizisten starken Alkoholgeruch bei dem Deutschen. Er gestand schließlich den Alkoholkonsum gegenüber den Beamten ein. Da ein Atemalkoholtest nicht möglich war, wurde im KMG Güstrow eine Blutprobe entnommen.

Zusätzlich wurden vier Personen festgestellt, die ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Im Bereich des Polizeireviers Gadebusch wurde gestern Nachmittag eine 54-jährige Frau mit ihrem Microcar erwischt, die bereits mehrmals ohne Fahrerlaubnis gefahren war. Um 15:30 Uhr wurde sie erneut zwischen den Ortschaften Roggendorf und Ziethen auf der B208 angehalten und kontrolliert. Da sie immer noch keine gültige Fahrerlaubnis hatte, musste ihr Beifahrer einspringen.

Unter den elf Verkehrssündern waren schließlich zwei Frauen und neun Männer, gegen die entsprechende Ermittlungsverfahren durch die zuständige Kriminalpolizei eingeleitet wurden.

Diese Ergebnisse zeigen erneut, dass die Maßnahmen der Polizei zur Bekämpfung von Verkehrsdelikten unerlässlich sind, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet – 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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