Am gestrigen Sonntag wurde die Polizei über den Brand einer Gartenlaube informiert. Eine schwerverletzte Person wurde mit schweren Verbrennungen versorgt.
Brünzow: Brand mit Todesfolge in Vierow

Vierow (ost)
Am Sonntag (04.10.2026) kurz nach Mittag wurde die Polizei über den Brand einer Gartenlaube in einer Gartensparte in Vierow im Landkreis Vorpommern-Greifswald informiert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, waren Feuerwehrleute bereits dabei, das Feuer zu bekämpfen. Zudem wurde eine schwer verletzte Person mit schweren Verbrennungen vom Rettungsdienst versorgt. Die Beamten begannen sofort mit der Befragung von Zeugen. Diese deutete darauf hin, dass es zuvor möglicherweise zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen der 75-jährigen deutschen Geschädigten und ihrem 72-jährigen, ebenfalls deutschen, Lebensgefährten gekommen sein könnte. Als eine Zeugin den Rettungsdienst für die Frau rufen wollte, soll es einen lauten Knall gegeben haben. Mehrere Zeugen bemerkten dann, dass die Gartenlaube in Flammen stand, wodurch auch die Geschädigte selbst verletzt wurde. Laut Aussage der 75-Jährigen befand sich ihr Lebensgefährte noch in der Laube. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde in der Gartenlaube eine verbrannte Leiche gefunden. Eine Identifizierung steht noch aus, daher kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden, ob es sich tatsächlich um den 72-Jährigen handelte. Die Frau wurde aufgrund ihrer schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen. Am frühen gestrigen Abend wurde der Polizei mitgeteilt, dass sie ihren Verletzungen erlegen ist.
Der Kriminaldauerdienst und die Fachdienststelle für Tötungsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Anklam kamen zur Spurensicherung zum Einsatz. Ebenfalls waren Diensthunde der Polizei und, auf Anweisung der Staatsanwaltschaft, die Gerichtsmedizin sowie ein Brandursachenermittler vor Ort. Beide Gutachten stehen noch aus.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen können an dieser Stelle keine weiteren Informationen bereitgestellt werden. Gegebenenfalls wird unaufgefordert nachberichtet.
Quelle: Presseportal








