Ein 12-jähriger Junge wurde gestern Nachmittag von einem Pkw auf dem Weg zum Bus leicht verletzt. Der Fahrer konnte einen Zusammenstoß trotz Gefahrenbremsung nicht vermeiden.
Bützow/Landkreis Rostock: Kind in Bützow von Pkw erfasst

Bützow/Landkreis Rostock (ost)
Gestern Nachmittag wurde ein 12-jähriger Junge in Bützow auf dem Weg zum Bus von einem Auto erfasst und leicht verletzt.
Es wird angenommen, dass der Junge gegen 14:15 Uhr den Vierburgweg in der Nähe der örtlichen Regionalschule zu Fuß überqueren wollte, um zu seinem Bus zu gelangen. Dabei übersah er anscheinend einen Ford, der aus Richtung Zibühl kam. Obwohl der 83-jährige Fahrer des Fords sofort bremste, konnte er einen Zusammenstoß mit dem Kind nicht vermeiden und traf es mit dem rechten Außenspiegel und einem Teil der Motorhaube. Zum Glück wurde das Kind nicht ernsthaft verletzt, aber es wurde zur weiteren medizinischen Untersuchung in die Warnowklinik gebracht.
Die 81-jährige Beifahrerin des Fords erlitt einen Schock durch den Unfall.
Die Polizei fordert besondere Vorsicht im Bereich von Schulen
Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmer aufgrund des Unfalls zu besonderer Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme im Bereich von Schulen, Bushaltestellen und anderen Einrichtungen, an denen sich Kinder aufhalten, auf.
Vor allem zu den Bring- und Abholzeiten sowie bei der An- und Abfahrt von Schulbussen ist mit einer erhöhten Anzahl von Kindern und Jugendlichen zu rechnen. Diese können Verkehrssituationen möglicherweise noch nicht zuverlässig einschätzen und spontan oder unvorhersehbar reagieren.
Die Polizei fordert daher insbesondere Fahrer auf, im Bereich von Schulen und Bushaltestellen die Geschwindigkeit anzupassen, aufmerksam zu sein und jederzeit bereit zu bremsen. Auch Kinder und Jugendliche werden gebeten, beim Überqueren von Straßen besonders aufmerksam zu sein und auf den Fahrzeugverkehr zu achten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 334 Unfälle, was 0,6% ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 49.199, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








