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Bützow/Landkreis Rostock: Verkehrsunfallflucht an Tankstelle

Polizei ermittelt nach ungewöhnlichem Vorfall mit alkoholisiertem Fahrer und Sachschaden von 500EUR.

Foto: Depositphotos

Bützow/Landkreis Rostock (ost)

Gestern Abend ereignete sich ein ungewöhnlicher Vorfall in der Tarnower Chaussee in Bützow. Um 17:45 Uhr fuhr ein bisher unbekannter Mann mit einem Ford Galaxy auf das Tankstellengelände und kollidierte aus bisher ungeklärten Gründen im hinteren Bereich des Geländes frontal mit einer Staubsaugeranlage. Zeugenberichten zufolge stieg der männliche Fahrer dann aus dem Ford aus und entfernte sich zu Fuß. Der bisherige Beifahrer des Ford soll sich nun auf den Fahrersitz gesetzt haben und das Fahrzeug vom Gelände gefahren sein. Die alarmierte Polizei konnte weder das Unfallfahrzeug noch die Insassen zunächst finden.

Um 18:50 Uhr meldete sich dann ein örtlicher Sicherheitsdienst bei der Bützower Polizei wegen eines verdächtigen Fahrzeugs, das sich auf einem Firmengelände in der Tarnower Chaussee befand. Bei dem besagten Fahrzeug handelte es sich nach Überprüfung um den zuvor auffälligen Ford. Auch in diesem Fall entfernte sich der Fahrer zunächst zu Fuß vom Auto, wurde jedoch kurz darauf in der Nähe von den Polizisten gefunden und befragt. Es handelte sich um einen 27-jährigen Rumänen, der offensichtlich stark betrunken war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Es stellte sich heraus, dass er der ursprüngliche Beifahrer des Unfallfahrzeugs war und laut eigenen Angaben anschließend selbst mit dem Fahrzeug vom Tankstellengelände gefahren ist. Aufgrund des Verdachts der Trunkenheit am Steuer wurde eine Blutprobe entnommen und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis.

Die Kriminalpolizei analysiert nun das vorhandene Videomaterial und führt weitere Ermittlungen durch, um unter anderem den noch flüchtigen Fahrer zu identifizieren. Der entstandene Sachschaden an der Tankstelle wird auf etwa 500EUR geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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