Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L091 gestern ist eine Person tödlich verletzt worden. Der Fahrer des Krankenfahrdienstes erlitt leichte Verletzungen, der Patient verstarb im Krankenhaus.
Demen: Verkehrsunfall auf der L091 – eine Person verstorben

Demen (ost)
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L091 gestern (10.02) wurde eine Person tödlich verletzt.
Gemäß bisherigen Informationen soll der Fahrer eines privaten Krankentransportunternehmens die L091 in Richtung Demen befahren haben, als er angeblich einem weißen Lieferwagen ausweichen musste, der sich auf der Gegenfahrbahn befand. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der 52-jährige Fahrer sein Fahrzeug nach rechts. Dabei stieß das Fahrzeug zuerst gegen einen Leitpfosten und dann gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug zurück auf die Straße geschleudert und kam schließlich im linken Straßengraben zum Stehen.
Der Fahrer des Krankentransportunternehmens erlitt leichte Verletzungen. Der 90-jährige Patient auf dem Beifahrersitz musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Schwerin gebracht, erlag jedoch heute Morgen seinen Verletzungen.
Um den Unfallhergang zu klären, wurde ein Gutachter der DEKRA hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 26.000 Euro geschätzt. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Straße für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu dem weißen Lieferwagen auf der Gegenfahrbahn machen können oder den Unfall zwischen Kobande und Demen gegen 12:45 Uhr beobachtet haben, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle in Sternberg (03847 4327-0) zu melden. Insbesondere werden Hinweise zum Fahrzeugtyp, Kennzeichen oder zur Fahrtrichtung des Transporters erbeten.
Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden wurden in 1.228 Fällen registriert, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen wurden 437 Unfälle (0,79%) registriert. Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








