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Demmin: Dieb wehrt sich mit Ukulele gegen mutige Zeugin

Eine 57-Jährige entdeckte einen Dieb bei einem Einbruch und hielt ihn mit Hilfe eines Hausbewohners fest. Der Dieb warf eine Ukulele nach der Zeugin.

Foto: Depositphotos

Demmin (ost)

Manchmal ist das Bauchgefühl einfach richtig: Heute Morgen war eine 57-jährige Frau schon sehr früh gegen 04:40 Uhr in der Pestalozzistraße in Demmin unterwegs. Ein Fahrrad, das an einer Hauswand abgestellt war, fiel ihr auf. Sie wusste aus Erfahrung, dass normalerweise keine Fahrräder dort draußen stehen.

Sie schaute genauer hin und bemerkte Taschenlampenbewegungen durch die Kellerfenster. Da sie selbst kürzlich Opfer eines Kellereinbruchs geworden war, verband sie die Punkte und vermutete einen Dieb oder Einbrecher. Sie fotografierte das Fahrrad schnell und klingelte bei einem Hausbewohner, bei dem bereits Licht brannte. Zusammen gingen sie in den Keller und trafen auf den mutmaßlichen Dieb. Er versuchte zu fliehen, wurde aber von den Zeugen festgehalten. Sie alarmierten die Polizei, der Dieb wehrte sich gegen das Festhalten und warf eine Ukulele nach der Zeugin.

Der Streifenwagen kam schnell an und konnte den Verdächtigen direkt übernehmen. Der 36-jährige Mann hatte verschiedene Gegenstände bei sich, die als Einbruchswerkzeug oder Diebesgut dienen könnten. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Die mutige Zeugin wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und begab sich anschließend selbstständig in ärztliche Behandlung.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass in der vergangenen Woche vermutlich mehrere Einbrüche im „Kleingartenverein Karl Förster“ stattgefunden haben. Bisher liegen keine Anzeigen bei der Polizei vor. Die Polizei empfiehlt daher allen Laubenbesitzern des Kleingartenvereins, ihre Gärten zu überprüfen. Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben, und potenzielle Opfer werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Demmin unter 03998/2540 zu melden.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls wurde gegen den Beschuldigten eingeleitet.

Die Polizei dankt den beiden engagierten und mutigen Zeugen.

Sowohl die genannten Zeugen als auch der Tatverdächtige sind deutsche Staatsbürger.

Kontakt:

Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 451 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 540 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 324 auf 380. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 416 auf 475, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 389 auf 436 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 27 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 94 auf 113. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 451 540
Anzahl der aufgeklärten Fälle 324 380
Anzahl der Verdächtigen 416 475
Anzahl der männlichen Verdächtigen 389 436
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 27 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 94 113

Quelle: Bundeskriminalamt

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