Mopedfahrer ignoriert Anhaltesignal, kollidiert mit Streifenwagen und wird festgenommen.
Demmin: Flucht vor Polizei endet mit Festnahme

Demmin (ost)
Am 19.08.2024 um etwa 12:35 Uhr patrouillierte ein Polizeifahrzeug des Polizeihauptreviers Demmin durch das Stadtgebiet von Dargun. Die Polizisten planten, den Fahrer eines roten Mopeds zu kontrollieren. Dazu wurde das Anhaltesignal „Stopp Polizei“ am Streifenwagen aktiviert. Der Fahrer des Fahrzeugs schien die Beamten zu bemerken, reagierte jedoch nicht auf das Anhaltesignal. Trotz Einsatz des Martinshorns verlangsamte der Fahrer nicht seine Geschwindigkeit.
Nach einer längeren Verfolgungsjagd fuhr der Streifenwagen auf einer breiten Straße neben dem flüchtigen Fahrzeug und signalisierte mehrmals, dass der Mopedfahrer anhalten sollte. Dies wurde vom Fahrer weiterhin ignoriert.
Kurz darauf bremste der Fahrer sein Fahrzeug drastisch ab, fuhr auf ein stark bewachsenes Ackerfeld, verlor sichtlich die Kontrolle über sein Moped. Dadurch kam es zu einer leichten seitlichen Kollision mit dem Streifenwagen, woraufhin das Moped zum Stillstand kam.
Der 43-jährige Fahrer lehnte eine ärztliche Versorgung ab. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,28 Promille. Ein ebenfalls freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf Kokain und THC. Zudem stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Im Krankenhaus wurde eine Blutprobe entnommen. Dem Beschuldigten wurde die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Anzeigen wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis erstattet.
Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde wurde über den Vorfall informiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer und 1101 Frauen. 647 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 8223, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer und 1042 Frauen. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon sind 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 2,3% der Gesamtzahl aus, mit 1.233 Fällen. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 288 Fällen oder 0,54% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97%, sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 47.066. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). 83 Menschen verloren ihr Leben, 1.266 wurden schwer verletzt und 4.983 leicht verletzt.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








