Polizisten beobachten rabiaten Umgang mit zwei Hunden, fordern Personalien und erstatten Anzeigen wegen Tierschutzverstoß, Beleidigung und Bedrohung.
Demmin: Gewalt gegen Hunde vor Polizei

Demmin (ost)
Am Sonntag kurz nach Mitternacht beobachteten Polizisten des Demminer Reviers das aggressive Verhalten eines Hundehalters gegenüber seinen zwei Hunden und griffen ein.
Es wurde zuvor gemeldet, dass zwei freundlich wirkende Hunde in der Nähe einer Tankstelle und später im Klenzer Weg herumliefen und auch auf die Straße gingen. Der Hundehalter, ein 59-jähriger Deutscher, erschien am Einsatzort. Die Polizisten waren um 01:20 Uhr bei der Übergabe anwesend. Der Mann packte einen der Schäferhunde am Nacken und lud ihn grob auf die Ladefläche seines Autos, nur wenige Sekunden später landete der zweite Schäferhund dort ebenfalls ruppig und bekam vom Besitzer mit einem Holzbrett einen Schlag gegen die Schnauze. Der Schlag war nicht nur für die Beamten sichtbar, sondern auch hörbar.
Die Polizisten griffen ein und forderten den mittlerweile ins Auto gestiegenen Mann auf, seine Personalien anzugeben und die Fahrzeugtür offen zu lassen. Beides lehnte er ab, sodass er zunächst daran gehindert werden musste, die Tür zu schließen, während gleichzeitig eine Abfrage über das Kennzeichen seines Wagens erfolgte.
Nachdem die Identität des Mannes feststand, begann er, die Beamten zu bedrohen und zu beleidigen. Ein Streifenwagen kam zur Unterstützung. Die Situation beruhigte sich nach und nach und nach den Maßnahmen konnte der Mann seinen Heimweg antreten.
Die Polizei hat unter anderem Anzeigen gegen den Mann wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Beleidigung und Bedrohung erstattet. Das Veterinäramt wurde informiert.
Quelle: Presseportal








