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Demmin: Nach Bedrohung treffen sich plötzlich alle im Revier

Ein Mann bedrohte mehrere Personen mit einem Messer vor einem Imbiss. Nachdem ein 20-jähriger Deutscher den Angriff abwehrte, trafen sich alle Beteiligten im Polizeirevier.

Foto: Depositphotos

Demmin (ost)

Um etwa 18:30 Uhr ereignete sich angeblich eine Bedrohung vor einem Imbiss in der Clara-Zetkin-Straße in Demmin. Nach aktuellen Informationen standen mehrere junge Leute vor dem Laden, als ein Mann auftauchte und angeblich mit einem Messer in ihre Richtung gestikulierte. Dabei soll er unverständliche Dinge gesagt haben und sich immer näher auf sie zubewegt haben.

Ein 20-jähriger Deutscher, der direkt bedroht wurde, konnte den drohenden Angriff lautstark abwehren. Der Täter flüchtete. Nur wenige Minuten später trafen sich die Bedrohten und der Verdächtige wieder im Polizeirevier. Der Beschuldigte wollte der Polizei von dem verbalen Zwischenfall erzählen, während die jungen Leute von der Messerbedrohung berichten wollten.

Das vermeintliche Tatwerkzeug wurde von den Polizisten bei dem 33-jährigen armenischen Tatverdächtigen sichergestellt. Gegen den polizeibekannten Mann wurde eine Anzeige wegen Bedrohung erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 26, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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