Ein 19-jähriger Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug auf regennasser Straße, was zu einem Unfall mit schweren Verletzungen führte.
Demmin: Nasse Fahrbahn führt zu Unfall

Demmin (ost)
Schon am letzten Freitag ereignete sich gegen 17:15 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen den Dörfern Warrenzin und Drönnewitz.
Nach bisherigen polizeilichen Informationen fuhr ein 19-Jähriger mit seinem Auto auf der Straße zwischen den beiden Orten. Im Auto saßen ein 20-Jähriger und eine 18-Jährige. Aufgrund unangepasster Geschwindigkeit an die nasse Fahrbahn verlor der 19-Jährige die Kontrolle über sein Auto, kam von der Straße ab und überschlug sich dann.
Die 18-jährige Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der 19-jährige Fahrer und sein 20-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.
Am Auto entstand ein Schaden von etwa 8.000 Euro. Da es nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit war, musste es abgeschleppt werden.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Fahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Alle Beteiligten sind Deutsche.
Außerdem möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass eine nasse Fahrbahn durchaus Gefahren mit sich bringen kann. Durch die geringere Haftung auf der Straße kann man – auch als erfahrener Fahrer – schnell die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren und dadurch sich selbst und andere gefährden. Deshalb ist es wichtig, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen, um rechtzeitig auf mögliche Gefahren reagieren zu können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 auf Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








