Ein 62-jähriger Daihatsu-Fahrer wurde aufgrund einer Demonstration abgelenkt, was zu einer Kollision mit einem VW Transporter führte. Der Schwerverletzte wurde von der Feuerwehr befreit und ins Krankenhaus gebracht.
Dersekow: Verkehrsunfall auf BAB 20 mit Schwerverletztem

Greifswald (ost)
Am 09.04.2026 um etwa 19:00 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A20 zwischen den Ausfahrten und Gützkow auf der Höhe der Brücke bei Alt Pansow/Dersekow ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 62-jähriger Fahrer eines Daihatsu in Richtung Stettin auf der A20, als er durch eine auf der Brücke stattfindende Demonstration abgelenkt wurde. Daraufhin bremste der Fahrer sein Auto stark ab. Der 64-jährige Fahrer eines VW Transporters dahinter konnte nicht rechtzeitig reagieren und fuhr auf den PKW auf. Im Auto befanden sich drei weitere Insassen. Ein drittes Fahrzeug wurde durch umherfliegende Teile beschädigt. Die 44-jährige Fahrerin des Teslas sowie ihr Mann und ihre zwei Kinder blieben unverletzt.
Aufgrund der schweren Schäden am Daihatsu wurde der 62-jährige Fahrer in seinem Auto eingeklemmt. Die freiwilligen Feuerwehrleute aus Grimmen und Süderholz konnten ihn befreien. Der 62-jährige wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Alle anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Zwei der beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallstelle war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000,- EUR. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtanzahl entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








