Ein betrunkener Mann verursachte einen Polizeieinsatz, als er betrunken Fahrrad fuhr und zweimal stürzte. Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr und warnt vor den Gefahren.
Dierkow: Betrunkener Radfahrer sorgt für Polizeieinsatz

Rostock (ost)
Am Nachmittag des gestrigen Donnerstags (20.03.2025) gegen 16:15 Uhr entdeckte eine Frau einen Mann, der offensichtlich stark betrunken war, im Bereich Hohe Düne. Er fuhr auf einem Fahrrad in starken Schlangenlinien und stürzte schließlich.
Die Zeugin informierte eine vorbeifahrende Besatzung eines Rettungswagens über die offensichtlich hilfsbedürftige Person. Als die Rettungskräfte dem Mann helfen wollten, reagierte der 30-jährige Deutsche jedoch äußerst aggressiv und lehnte jegliche Hilfe ab. Danach versuchte er erneut, auf sein Fahrrad zu steigen, um den Ort des Geschehens zu verlassen. Nach wenigen Metern stürzte er erneut.
Die zuvor alarmierten Polizeibeamten des Reviers Dierkow konnten die Situation vor Ort schnell beruhigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,9 Promille. Da der Verdacht auf Trunkenheit im Verkehr bestand, wurde dem Mann im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen eine Blutprobe entnommen.
Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen übernommen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss nicht nur im Auto, sondern auch auf dem Fahrrad oder E-Scooter erhebliche Risiken birgt und strafrechtliche Konsequenzen haben kann.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, darunter 5556 männliche Verdächtige, 1042 weibliche Verdächtige und 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6573, darunter 5585 männliche Verdächtige, 988 weibliche Verdächtige und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.228 Fälle (2,21%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 334 Fälle aus (0,6%). Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








