Ein 27-Jähriger wurde in Untersuchungshaft genommen, nachdem bei einer Kontrolle 2 kg Amphetamin in seinem Rucksack gefunden wurden. Es besteht der Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
Dierkow: E-Scooter ohne Kennzeichen führt zu Drogenfund

Rostock (ost)
Am Donnerstagmorgen, dem 09. April 2026, gegen 07:30 Uhr, bemerkten Polizeibeamte des Reviers Dierkow im Kurt-Schumacher-Ring eine männliche Person, die mit einem E-Scooter ohne gültiges Versicherungskennzeichen unterwegs war.
Bei der folgenden Überprüfung ergaben sich Hinweise darauf, dass der 27-jährige Deutsche möglicherweise unter Drogeneinfluss stand und ohne die erforderliche Fahrerlaubnis das Fahrzeug lenkte. Der elektrische Roller hatte eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h, für die eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich ist.
Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen, einschließlich der Durchsuchung der Person und der mitgeführten Gegenstände, fanden die Beamten im Rucksack des Mannes etwa zwei Kilogramm Amphetamin sowie mehrere Beutel mit anderen Drogen und Marihuana. Der geschätzte Straßenverkaufswert der gefundenen Drogen beträgt über 20.000 Euro. Außerdem wurden ein Schlagstock und ein Springmesser entdeckt und beschlagnahmt.
Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock wurde der 27-jährige Mann, der derzeit keinen festen Wohnsitz hat, vorübergehend festgenommen. Nach der Vorführung wurde er in ein Gefängnis überstellt.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Drogen in nicht geringer Menge, des Fahrens unter Drogeneinfluss und anderer Straftaten dauern an. Die Unschuldsvermutung gilt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 6598 auf 6573. Unter den Verdächtigen waren 5556 Männer und 1042 Frauen im Jahr 2022, während es 5585 Männer und 988 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








