Ein alkoholisierter 43-jähriger Mann wurde nach einer Verfolgungsfahrt mit überhöhter Geschwindigkeit gestellt. Er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und führte einen gestohlenen Führerschein mit sich.
Dierkow: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Rostock (ost)
Am Abend des 13. April 2025, gegen 20:45 Uhr, erhielt die Polizei einen Tipp über eine mögliche Trunkenheitsfahrt in der Gegend von Klein Kussewitz (Landkreis Rostock). Sofort verlegten Einsatzkräfte des Polizeireviers Dierkow mit Sonder- und Wegerechten in diese Richtung.
In der Region Klein Kussewitz kam den Polizisten ein VW Caddy entgegen, dessen Beschreibung mit dem gemeldeten Fahrzeug übereinstimmte. Das Auto war mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Trotz eindeutiger Anhaltesignale setzte der Fahrer seine Fahrt fort und versuchte, sich durch gefährliche Fahrmanöver der Kontrolle zu entziehen.
Die Verfolgungsjagd führte über die Bundesstraße 105, auf der der Fahrer zwischenzeitlich mit Geschwindigkeiten von über 120 km/h unterwegs war. Schließlich kehrte der Fahrer in Richtung Klein Kussewitz zurück. Erst durch eine Sperrung der Fahrbahn, die durch weitere Polizeikräfte errichtet wurde, konnte das Fahrzeug gestoppt werden.
Erst nach mehrmaliger Aufforderung stieg der 43-jährige deutsche Mann aus dem Auto aus und zeigte sich den Beamten gegenüber jedoch unkooperativ.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Zudem stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Stattdessen hatte er einen als gestohlen gemeldeten Führerschein bei sich. Eine Blutprobe wurde entnommen und dem Beschuldigten wurde das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.
Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis, werden von der Kriminalpolizei durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wovon 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, davon waren 5585 männlich und 988 weiblich. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu sind die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen mit 73917 Fällen im Jahr 2023 deutlich höher als in Mecklenburg-Vorpommern.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle sind. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








