Ein 35-jähriger Deutscher verunfallte auf glatter Straße, nachdem er einem Ast auswich. Alkohol- und Drogeneinfluss führten zu einem Schaden von 4.000 Euro.
Doppelter Unfall nahe Marlow

Marlow/Ribnitz (ost)
In der Nacht von Montag, dem 06.01.2025, ereignete sich gegen 01:15 Uhr ein Verkehrsunfall auf der L181 zwischen Marlow und Ribnitz-Damgarten. Trotz des anhaltenden Schneefalls war die Glätte nicht der Grund für den Unfall eines 35-jährigen Deutschen. Die Glätte war jedoch der Grund für die Fahrt. Ersten Informationen zufolge wollte der Mann nach einem Sturz aufgrund von Glatteis mit einer Handverletzung ins Krankenhaus nach Ribnitz-Damgarten fahren.
Nach aktuellen Informationen wollte der Fahrer eines Ford, der aus der Region stammt, einem Ast auf der Fahrbahn ausweichen, was dazu führte, dass das Fahrzeug von der Straße abkam und im Graben landete. Die vor Ort tätigen Polizisten fanden den Ast nicht mehr. Allerdings stellten sie Alkoholgeruch in der Atemluft des 35-Jährigen fest. Ein Test ergab fast ein Promille. Daher wurde der Mann nun ins Krankenhaus gebracht, vorerst jedoch für eine Blutentnahme aufgrund des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr.
Im Krankenhaus stellte sich zudem heraus, dass der Mann möglicherweise auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, da ein Vorabtest ebenfalls positiv war. Der Führerschein wurde eingezogen, das beschädigte Auto war nicht mehr fahrbereit und verursachte einen Schaden von 4.000 Euro. Zu allem Überfluss war die Hand durch den Sturz auch noch gebrochen. Glücklicherweise erlitt der Unglücksrabe bei dem Unfall jedoch keine weiteren Verletzungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Es gab 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 49.199. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








