Bundespolizisten vollstreckten gestern Nachmittag zwei Haftbefehle. Ein Ukrainer und ein Pole wurden aufgehalten und kontrolliert.
Dresden: Erfolgreiche Fahndung, Haftbefehle vollstreckt

Pasewalk (ost)
Gestern Nachmittag wurden zwei Haftbefehle von Bundespolizisten vollstreckt. Ein 22-jähriger Ukrainer wurde am ehemaligen Grenzübergang Linken aus Polen kommend gestoppt und überprüft. Die Überprüfung des Mannes ergab drei Ausschreibungen: 1. zur Festnahme/Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Dresden wegen Urkundenfälschung. Es waren 750,00EUR Geldstrafe sowie 88,00EUR Verfahrenskosten zu zahlen oder 25 Tage Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen. 2. zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis 3. zur Aufenthaltsermittlung durch das Landratsamt Ausländeramt Nordhausen wegen Verstoß gegen das Asylgesetz. Der Mann wurde festgenommen und zur Dienststelle nach Pasewalk gebracht. Die Geldstrafe und Kosten wurden von Dritten beglichen. Danach konnte der Ukrainer seine Reise fortsetzen.
Ein 28-jähriger Pole hatte weniger Glück. Er wurde am ehemaligen Grenzübergang Pomellen aus Polen kommend gestoppt und überprüft. Die Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Hof zur Festnahme/Strafvollstreckung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Mann hatte eine Geldstrafe in Höhe von 650,00EUR sowie Verfahrenskosten in Höhe von 86,99EUR zu zahlen. Das konnte er nicht. Jetzt muss er eine 10-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Neustrelitz verbüßen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








