Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Dresden: Mercedes-Unfall auf BAB 14

39-jähriger Fahrer schwer verletzt, Fahrzeug ausgebrannt. Rettungshubschrauber bringt Verletzten ins Klinikum. Sperrung der Autobahn bis 22:30 Uhr.

Foto: Depositphotos

Ludwigslust (ost)

Am Montagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 14 zwischen dem Kreuz Schwerin und der Anschlussstelle Ludwigslust in der Nähe des Parkplatzes „Ludwigsluster Kanal“ in Richtung Dresden. Gemäß den ersten Zeugenberichten und den Spuren am Unfallort fuhr der Mercedes-Fahrer gegen 16:10 Uhr mit hoher Geschwindigkeit auf dem Überholfahrstreifen, als er plötzlich aufgrund eines Reifenplatzers die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, von der Fahrbahn abkam, sich mehrmals überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Danach fing der Mercedes Feuer. Der 39-jährige Mercedes-Fahrer erlitt schwere lebensbedrohliche Verbrennungen und Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus in Hamburg. Um die genaue Unfallursache zu untersuchen, wurde ein Sachverständiger der DEKRA an den Unfallort gerufen. Der Mercedes brannte vollständig aus und musste abgeschleppt werden. Um Rettungsmaßnahmen durchzuführen, den Unfall aufzunehmen und die Arbeit des Sachverständigen abzusichern, wurde die Zufahrt zur Raststätte sowie die rechte Spur der BAB 14 in Richtung Dresden bis 22:30 Uhr gesperrt. Die Identität des Fahrers war zunächst unbekannt und konnte erst durch weitere Ermittlungen festgestellt werden. Der Unfallschaden wird auf 85.000 Euro geschätzt.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% ausmacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24