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Dummerstorf: Falschfahrerin auf BAB 19

Eine 81-jährige deutsche Fahrerin löst Polizeieinsatz aus, nachdem sie als Geisterfahrerin unterwegs war. Glücklicherweise kam es zu keinem Zusammenstoß.

Foto: unsplash

Dummerstorf/Landkreis Rostock (ost)

Am Abend gestern wurde eine Geisterfahrt auf der BAB 19 durch die Polizei gestoppt. Um 21:30 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Einsatzleitstelle ein. Die Anrufer berichteten, dass ein Auto auf der Richtungsfahrbahn Berlin, in der Nähe der Ausfahrt Glasewitz, entgegenkam.

Während ein Streifenwagen des Autobahnpolizeireviers Dummerstorf die betroffenen Fahrspuren ab der Ausfahrt Kessin für den Verkehr sperrte, fuhr ein weiterer Streifenwagen auf der genannten Fahrbahn in Richtung Berlin und warnte die dortigen Verkehrsteilnehmer vor der möglichen Gefahr.

Zwischen den Ausfahrten Kavelstorf und Güstrow Nord kam schließlich ein VW auf dem Überholfahrstreifen den Einsatzkräften entgegen. Die Beamten konnten das Auto stoppen und sicher aus dem Verkehr leiten.

Die Fahrerin war eine 81-jährige deutsche Staatsangehörige aus Hamburg. Während der Kontrolle wirkte die Frau etwas verwirrt. Sie sagte, dass sie seit dem Vormittag von ihrem Zuhause in Richtung Travemünde unterwegs war. Warum sie schließlich als Falschfahrerin auf der BAB 19 bei Rostock endete, konnte sie nicht erklären.

Die Beamten führten weitere Tests durch und untersagten der 81-Jährigen vorerst die Weiterfahrt.

Glücklicherweise kam es während der Geisterfahrt zu keinem Zusammenstoß mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ein Zeuge berichtete jedoch, dass er einen Überholvorgang abbrechen und auf die Lastspur ausweichen musste, um eine Kollision zu vermeiden.

Gegen die 81-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden (8,77%), 1.228 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (2,21%) und 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,6%). Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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