Beamten entdeckten gestohlenes Kennzeichen und Drogenkonsum bei Festnahme eines gesuchten Mannes.
Dummerstorf (Landkreis Rostock): Verkehrskontrolle entlarvt Straftaten und offenen Haftbefehl

Dummerstorf (Landkreis Rostock) (ost)
Während einer allgemeinen Verkehrskontrolle gelang es den Beamten des Polizeireviers Sanitz, einen 34-jährigen Mann festzunehmen, der per Haftbefehl gesucht wurde. Darüber hinaus wird der Mann aus Bremen nun auch für weitere Straftaten zur Rechenschaft gezogen werden.
Um 20:30 Uhr bemerkte die Streifenwagenbesatzung im Dummerstorfer Schmiedeweg den VW. Die Überprüfung des amtlichen Kennzeichens im Rahmen der Verkehrskontrolle ließ die Beamten vermuten, dass diese Kontrolle über das Übliche hinausgehen könnte. Das Kennzeichen stand zur Fahndung, da es zuvor als gestohlen gemeldet wurde. Der Verdacht der Beamten verstärkte sich im weiteren Verlauf der Maßnahmen. Der Fahrer des PKW besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Ein freiwilliger Drogentest ergab den Konsum von THC und Amphetaminen. Zudem lag ein Haftbefehl gegen den Mann vor, den er durch die sofortige Zahlung der offenen Forderungen abwenden konnte. Die Beamten sicherten die Fahrzeugschlüssel und das Kennzeichen. Eine Blutprobe wurde entnommen.
Der Verdächtige muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs, Diebstahls, Fahrens unter Drogeneinfluss und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
Die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 7972, wobei 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, davon waren 5585 männlich, 988 weiblich und 875 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








