Aufgrund eines Verkehrsunfalls zwischen Sanitz und Dummerstorf kam es zu einer Vollsperrung der Autobahn. Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h wurde angeordnet.
Dummerstorf: Verkehrsbehinderungen auf der BAB20 Richtung Lübeck

Güstrow/ Dummerstorf (ost)
Um etwa 13:30 Uhr ereignete sich auf der BAB 20 in Fahrtrichtung Lübeck zwischen den Anschlussstellen Sanitz und Dummerstorf ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.
Nach den bisherigen Informationen platzte bei einem Mercedes ein Reifen, wodurch der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und gegen die Mittelleitplanke stieß. Anschließend drehte sich das Fahrzeug und kam schließlich im Grünstreifen zum Stillstand. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt in die Südstadtklinik nach Rostock gebracht. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden. Zudem wurde die Mittelschutzplanke durch den Unfall so stark beschädigt, dass sie auf die Gegenfahrbahn nach Stettin ragte. Die BAB 20 musste aufgrund der Unfallaufnahme und Sicherung der Unfallstelle in beide Richtungen vollständig gesperrt werden.
Zu dieser Zeit wird der Verkehr auf beiden Fahrtrichtungen am Unfallort auf dem Standstreifen vorbeigeleitet. Die Autobahnmeisterei Kavelstorf richtet eine Beschilderung zur Reduzierung der Geschwindigkeit auf 60 km/h ein. Es liegen derzeit keine weiteren Informationen vor, die Bearbeitung der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge dauern noch an.
Am Vormittag gegen 11:20 Uhr kam es auf der BAB 20 in Fahrtrichtung Lübeck kurz vor der Anschlussstelle Kröpelin ebenfalls zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. In einem Baustellenbereich kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem ein 23-jähriger Deutscher mit seinem Daimler auf den VW einer 29-jährigen Deutschen auffuhr. Letztere wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Der Sachschaden wurde auf etwa 15.000EUR geschätzt. Auch in diesem Fall kam es aufgrund der Unfallaufnahme zu temporären Verkehrsbehinderungen und Staus.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, mit insgesamt 1.233 Unfällen. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 288 Unfälle, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,97%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 47.066. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








