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E-Bike-Diebstahl: Tatverdächtiger gestellt

Ein 39-jähriger Mann wurde nach Diebstahl eines E-Bikes auf frischer Tat erwischt. Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am 03.06.2026 gegen 17:00 Uhr wurde der Polizei über den Notruf der Diebstahl eines E-Bikes in der Ulmenstraße in der Rostocker KTV gemeldet.

Nach den bisherigen Informationen war ein 39-jähriger deutscher Mann zuerst in der Ulmenstraße. Dort hatte er sein Fahrrad angehalten und Sachen, die abgestellt waren, angeschaut. Sein E-Bike im Wert von ungefähr 3.000 Euro hatte er in der Nähe abgestellt.

Kurz danach wurde der Geschädigte von einem bisher unbekannten Mann angesprochen und nach dem Weg gefragt. Nachdem der Geschädigte die gewünschte Auskunft gegeben hatte, entfernte sich die Person zuerst. Aber wenig später soll der Mann zurückgekommen sein, das E-Bike des Geschädigten plötzlich genommen und geflüchtet sein. Der Geschädigte begann sofort zu Fuß zu verfolgen und gleichzeitig die Polizei zu informieren. Ein anderer Zeuge konnte den Verdächtigen bis zum Bereich des Werftdreiecks verfolgen, verlor ihn aber dort aus den Augen.

Während der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Verdächtige durch verdeckte Einsatzkräfte und uniformierte Polizeibeamte der Polizei Rostock in der Hamburger Straße gefunden werden. Zur Zeit der Flucht gab es dort viel Feierabendverkehr. Der Mann überquerte trotz des starken Verkehrs die vierspurige Straße, wodurch mehrere Autofahrer stark bremsen mussten, um eine Kollision zu vermeiden. Im Bereich des Bräsigplatzes gelang es den eingesetzten Beamten schließlich, den Verdächtigen festzunehmen. Der 34-jährige deutsche Verdächtige reagierte nicht auf die Ansprachen der Polizisten, deshalb musste er unter Anwendung von unmittelbarem Zwang gestoppt und festgehalten werden. Während der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf den Einfluss von berauschenden Substanzen. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe entnommen.

Das gestohlene E-Bike konnte sichergestellt und dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden.

Gegen den 34-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls, der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 5250 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur noch 4949 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 469 im Jahr 2022 und 462 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 467 im Jahr 2022 auf 468 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 426 männlich und 41 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 433 männliche und 35 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 92 im Jahr 2022 auf 128 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62036 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.250 4.949
Anzahl der aufgeklärten Fälle 469 462
Anzahl der Verdächtigen 467 468
Anzahl der männlichen Verdächtigen 426 433
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 41 35
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 92 128

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. 1.228 schwerwiegende Unfälle führten nur zu Sachschäden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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