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Eberswalde: Haftbefehl vollstreckt nach Kontrolle auf der L283

In den frühen Morgenstunden wurde ein PKW mit polnischer Zulassung kontrolliert. Der Fahrer hatte eine Fahndungsnotierung zur Strafvollstreckung und Buntmetall im Kofferraum.

Foto: Depositphotos

Hintersee/ Pasewalk (ost)

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages haben Bundespolizisten auf der L283 in Hintersee, Richtung Glashütte, einen PKW mit polnischer Zulassung kontrolliert. Im Auto waren drei polnische Männer. Die Überprüfung des Fahrers ergab eine Fahndungsnotierung zur Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Eberswalde wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Der Mann sollte eine Geldstrafe von 1000,00 Euro sowie Kosten in Höhe von 84,50 Euro zahlen. Alternativ waren 100 Tage Haft zu verbüßen. Während der Durchsuchung des Fahrers wurde eine betäubungsmittelähnliche Substanz am Körper entdeckt. Der Mann wurde positiv auf Drogenkonsum getestet. Daraufhin wurde eine Blutentnahme in der Asklepiosklinik in Pasewalk angeordnet.

Im Kofferraum des Fahrzeugs wurden bei der Kontrolle ein Bolzenschneider sowie ca. 100 Kg Buntmetall im Wert von 400,00 Euro gefunden. Es handelte sich um Kabelstücke (Kupfer/ Eisen). Die Männer konnten keine Besitznachweise vorlegen und verweigerten jegliche Aussage. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer in die JVA Neustrelitz eingeliefert, da er die geforderten Geldbeträge nicht bezahlen konnte. Die anderen beiden Polen wurden wieder freigelassen.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 – 34 97 4 – 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer und 1101 Frauen. Von den Verdächtigen waren 647 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, von denen 7758 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer und 1042 Frauen. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 713. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24