Unbekannte Täter verursachen Schaden von 2.000 Euro und hinterlassen verfassungsfeindliche Schmiererei. Polizei sucht dringend Zeugen.
Einbruch in Betonwerk in Barth

Barth (ost)
Bisher unbekannte Täter betraten zwischen Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, 16:00 Uhr, und Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, 04:00 Uhr, eine Arbeitshalle eines Betonwerks im Gewerbegebiet in Barth.
Nach aktuellen Informationen beschädigten die Täter Betonplatten und andere Gegenstände. Sie entfernten auch verschiedene Objekte, beschädigten sie und verteilten sie auf dem Gelände. Außerdem hinterließen sie eine verfassungsfeindliche Schmiererei.
Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Symbolen verfassungswidriger Organisationen, des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung aufgenommen.
Die Polizei bittet um Informationen aus der Bevölkerung. Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Betonwerks gesehen haben oder andere relevante Informationen haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 038231 6720, über das Digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wovon 218 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 männliche und 26 weibliche Verdächtige. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 890 Fälle, wobei nur 213 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, davon waren 193 männlich und 38 weiblich. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








