Täter flüchten mit VW Golf, Tatortbereich abgesperrt für kriminaltechnische Untersuchung.
Einbruch in Einkaufszentrum in Lambrechtshagen/Sievershagen

Lambrechtshagen/Sievershagen (Lk Rostock) (ost)
Im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz bezüglich des Einbruchs in das Einkaufszentrum Ostseepark in Lambrechtshagen/Sievershagen (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6316219) werden nachfolgende zusätzliche Informationen veröffentlicht.
Nach aktuellem Ermittlungsstand benutzten die bisher unbekannten Täter einen blauen VW Golf, um in das Einkaufszentrum einzudringen. Das Fahrzeug wurde nach der Tat im Ostseepark zurückgelassen.
Die Flucht fand am Freitagmorgen um 02:25 Uhr statt, vermutlich mit einem weiteren VW Golf. Es wird angenommen, dass die Täter entweder über die Bundesstraße 105 in Richtung Schutower Kreuz oder in Richtung der Straße Alt Sievershagen geflohen sind.
Die kriminaltechnische Untersuchung des Tatorts dauert derzeit an. Hierbei wird unter anderem ein 3D-Laserscanner verwendet. Die Maßnahmen werden voraussichtlich noch einige Stunden in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund bleibt der unmittelbare Tatortbereich abgesperrt. Der restliche Teil des Einkaufszentrums ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Zu der Höhe des entstandenen Diebstahls- und Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Die Polizei bittet Personen, die Informationen zum Tathergang oder zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich des Einkaufszentrums und der Fluchtroute haben, sich bei der Kriminalpolizei Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu nutzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch gesunken, von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023 gestiegen, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher ist als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle verzeichnet, von denen alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 26, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








