Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Einbruchschutz-Tag in Neubrandenburg

Die Polizeiinspektion Neubrandenburg lädt am 24. Oktober 2024 zum Aktionstag ein, um die Bevölkerung über Eigentumssicherung zu informieren. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 verzeichnete einen Anstieg bei Wohnungseinbrüchen im Vergleich zu 2022.

Plakat
Foto: Presseportal.de

Neubrandenburg (ost)

Anlässlich des Aktionstags zum Einbruchsschutz gibt die Polizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg in Zusammenarbeit mit regionalen Fachfirmen auf dem Gebiet des Einbruchsschutzes Tipps und Ratschläge für alle Interessierten. Wir laden Sie herzlich ein am 24. Oktober 2024 ins Bethanien Center Neubrandenburg. Ziel ist es, die Bevölkerung von 13:00 bis 18:00 Uhr für das Thema Eigentumssicherung zu sensibilisieren.

Im Jahr 2023 verzeichnete die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik einen deutlichen Anstieg bei Wohnungseinbrüchen. Insgesamt wurden 77.819 Fälle einschließlich Einbruchsversuche erfasst, 2022 waren es 65.908. Die Aufklärungsquote lag 2023 bei 14,9 Prozent. Dennoch liegen die Zahlen immer noch unter dem Niveau vor der Pandemie: 2019 wurden in der PKS noch 87.145 Fälle einschließlich Einbruchsversuche ausgewiesen.

Die Schwerpunkte der fachlichen Beratung sind „sichere Fenster und Türen, moderne Verriegelungssysteme, Türspione sowie elektronische Helfer wie Einbruchmeldeanlagen“ sowie das richtige Verhalten bei der Feststellung von Straftaten und Opferschutz. Vor Ort erwarten Sie Informationsstände der Polizei sowie beteiligte Unternehmen im Bereich Schlüsseldienst und Einbruchsschutz.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 927 Fälle von Einbrüchen registriert, wobei 314 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 280 Verdächtige, darunter 241 Männer, 39 Frauen und 36 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 805, wobei nur 218 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer, 26 Frauen und 30 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 927 805
Anzahl der aufgeklärten Fälle 314 218
Anzahl der Verdächtigen 280 216
Anzahl der männlichen Verdächtigen 241 190
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 26
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 36 30

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24