Die Polizei in Stralsund konnte einen 46-jährigen Tatverdächtigen nach einem Einbruchdiebstahl in einer Apotheke festnehmen. Der Mann war alkoholisiert und leistete Widerstand gegen die Beamten.
Einbruchsdiebstahl in Stralsund

Stralsund (ost)
Anfang Januar 2026 ereignete sich ein Einbruch in eine Apotheke im Tribseer Damm in Stralsund. Ein Mann drang gewaltsam in den Verkaufsraum ein. Die genaue Höhe des Diebstahlschadens ist noch unbekannt und wird untersucht.
Die Tat fand gegen 20:00 Uhr statt und wurde von Zeugen gemeldet, die die Polizei informierten. Die Polizei Stralsund war schnell vor Ort und konnte den Täter festnehmen.
Der Verdächtige ist ein 46-jähriger Deutscher aus Stralsund. Er war stark betrunken, wie ein Atemalkoholtest mit 1,3 Promille ergab. Es besteht auch der Verdacht auf Drogenkonsum.
Der Täter leistete Widerstand bei seiner Festnahme, die Polizeibeamten blieben unverletzt. Er wird nicht nur wegen Einbruchsdiebstahls, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt.
Weitere Ermittlungen legen nahe, dass er auch für einen versuchten Einbruch in ein Süßwarengeschäft im Apollonienmarkt in Stralsund verantwortlich sein könnte. Dieser Vorfall ereignete sich am selben Abend um 18:30 Uhr.
Der Mann ist der Polizei bekannt und hat eine Vorstrafe, unter anderem wegen Eigentumsdelikten. Die Staatsanwaltschaft Stralsund stellte einen Haftantrag, der vom Gericht genehmigt wurde. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Beweise könnten zu weiteren Einbrüchen führen, die dem Verdächtigen zugeordnet werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wovon 218 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 216, darunter 190 männliche und 26 weibliche Verdächtige. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, jedoch konnten nur 213 aufgeklärt werden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, wobei 193 männlich und 38 weiblich waren. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27.061 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








