Am heutigen Morgen wurden in Greifswald drei Einbrüche gemeldet, bei denen Bargeld gestohlen und Sachschäden verursacht wurden.
Einbruchsserie in Greifswald gemeldet

Greifswald (ost)
Heute Morgen, am 14. Juli 2026, musste die Polizei in Greifswald drei Mal wegen versuchter oder vollendeter Einbrüche gerufen werden.
Als Erstes wurden die Beamten zur Bahnhofstraße gerufen. In der Nähe des Einkaufszentrums „Gleis 4“ drangen unbekannte Täter in der Zeit vom 13. Juli 2026, 19:00 Uhr bis 14. Juli 2026, 07:00 Uhr in eine Werkstatt ein und stahlen eine unbekannte Geldsumme. Der entstandene Schaden beträgt etwa 200 Euro.
Kurz darauf wurden die Polizisten zum Bahnhofsvorplatz gerufen. Unbekannte Täter versuchten heute Nacht, am 14. Juli 2026, gegen 04:15 Uhr in einen Imbiss einzubrechen. Dies gelang jedoch nicht, so dass kein Diebstahl entstand. Der entstandene Schaden durch den Einbruchversuch beläuft sich auf etwa 300 Euro.
In der vergangenen Nacht gab es einen weiteren Einbruchversuch in einen Imbiss in der Fleischerstraße (zwischen Bahnhofstraße und Wallstraße). Auch hier scheiterten die unbekannten Täter am Einbruch, so dass nichts gestohlen wurde. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 200 Euro.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen die unbekannten Täter. Mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten werden ebenfalls im Rahmen der Ermittlungen geprüft.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Taten oder Tätern haben, sich unter der 03834 5400 an das Polizeihauptrevier Greifswald, unter www.polizei.mvnet.de an die Onlinewache der Landespolizei M-V oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch gesunken, von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023. Davon waren 190 männlich, 26 weiblich und 30 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 42. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








