Mehrere Einbrüche wurden am Wochenende in Stralsund gemeldet. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.
Einbruchsserie in Stralsund

Stralsund (ost)
Letztes Wochenende wurden mehrere Einbrüche in Stralsund gemeldet.
Früh am Samstagmorgen (15. August 2026) wurde um 04:30 Uhr ein Einbruch in der Ossenreyerstraße entdeckt. Laut bisherigen Informationen drangen unbekannte Täter gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus ein und gelangten dann in die Räumlichkeiten einer örtlichen Bäckerei. Der Kriminaldauerdienst wurde hinzugezogen, um Spuren am Tatort zu sichern. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Ob und welche Gegenstände gestohlen wurden, wird noch ermittelt.
Schon um 03:00 Uhr am selben Tag wurde ein Einbruch in einen Friseursalon im Knieperdamm gemeldet. Ein unbekannter männlicher Täter verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Geschäftsräumen und durchsuchte sie. Der Kriminaldauerdienst wurde auch hier eingesetzt. Es liegen noch keine Informationen über mögliche gestohlene Gegenstände vor.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich in einer öffentlichen Einrichtung in der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Langdorfer Berg. Mitarbeiter entdeckten einen gewaltsamen Einbruch in ein Büro. Die Täter drangen in die Räumlichkeiten ein und durchsuchten unter anderem Schränke. Auch hier ist noch unklar, ob und welche Gegenstände gestohlen wurden.
In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl aufgenommen und prüft mögliche Zusammenhänge.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, über das digitale Polizeirevier oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








