Am gestrigen Vormittag wurden zwei Wohnungseinbrüche in Teterow und Gnoien gemeldet. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in Mehrfamilienhäuser ein, verursachten Sachschäden und entwendeten Wertgegenstände.
Einbrüche in Teterow und Gnoien

Güstrow/ Teterow (ost)
Am Morgen des vergangenen Tages erhielt das Polizeirevier Teterow Informationen über einen möglichen Einbruchdiebstahl in der Schillerstraße in Teterow. Nach bisherigen Informationen drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Schillerstraße ein. Die Tatzeit wird auf Montagabend 18:00 Uhr bis Dienstagmorgen 05:30 Uhr eingegrenzt. Informationen über gestohlene Gegenstände liegen derzeit nicht vor. Der Schaden an der Wohnungstür wird auf 100EUR geschätzt. Der Kriminaldauerdienst der Polizei war an der Spurensicherung beteiligt.
Ein weiterer Einbruchdiebstahl ereignete sich von Montag 12:00 Uhr bis Dienstagmorgen 09:00 Uhr in der Friedenstraße in Gnoien. Auch in diesem Fall drangen die unbekannten Täter gewaltsam in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein und stahlen nach ersten Erkenntnissen einen Fernseher. Anwohner hörten gegen 02:00 Uhr nachts einen lauten Knall im Hausflur. Der entstandene Schaden wird auf etwa 580EUR geschätzt.
In beiden Fällen führt die Kriminalpolizei Teterow die weiteren Untersuchungen durch.
Die Polizei bittet Zeugen, die während der Tatzeit in der Nähe des Tatortes Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt die Polizei in Teterow unter der Rufnummer 03996 – 1560, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 927 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 nur noch 805 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 314 auf 218 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 280 auf 216, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 241 auf 190 und die der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 26 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 36 auf 30. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23.528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 927 | 805 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 314 | 218 |
| Anzahl der Verdächtigen | 280 | 216 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 241 | 190 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 26 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 36 | 30 |
Quelle: Bundeskriminalamt








