Die Polizeiinspektion Neubrandenburg führte einen Einsatz mit eigenen und Bereitschaftspolizei-Kräften durch. Hauptveranstaltung mit 600 Teilnehmern verlief störungsfrei, zwei Männer zeigten Hitlergruß.
Einsatz in Neubrandenburger Innenstadt

Neubrandenburg (ost)
Anlässlich einer angemeldeten Wahlkampfveranstaltung sowie zwei relevanten Gegenversammlungen hat die Polizeiinspektion Neubrandenburg mit eigenen Kräften und mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei einen Einsatz in der Neubrandenburger Innenstadt durchgeführt. Am Nachmittag setzte sich ein Aufzug mit in der Spitze etwa 130 Teilnehmern vom Bahnhof in Gang und stoppte in der Treptower Straße. Eine weitere Gegenveranstaltung – ebenfalls mit etwa 130 Teilnehmern in der Spitze – befand sich stationär auf Höhe Turmstraße/Stargarder Straße. Ein Teil dieser Versammlungsteilnehmer schloss sich anschließend dem Protest in der Treptower Straße an.
Die Hauptveranstaltung begann am Abend und endete nach etwa 2,5 Stunden. Nach Polizeieinschätzung befanden sich innerhalb des abgesperrten Bereichs auf dem Marktplatz etwa 600 Teilnehmer; außerhalb befanden sich durchgehend etwa 300 Zuschauer, die nicht alle einer konkreten Veranstaltung zuzuordnen waren.
“Unsere Strategie und Einsatzkonzeption ist aufgegangen, da wir allen Versammlungsteilnehmern das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ermöglicht haben: Die einen Teilnehmer konnten die Redebeiträge anhören, die Teilnehmer der Gegenveranstaltungen konnten ihren Protest kundtun”, so das Resümee des Polizeiführers, Polizeidirektor Tino Peisker.
Die Versammlungslagen verliefen soweit störungsfrei. Nach dem Ende der Hauptveranstaltung auf dem Marktplatz haben Einsatzkräfte zwei Männer festgestellt, die einen Hitlergruß gezeigt haben. Gegen die beiden Männer wurden Anzeigen gemäß §86a – Verwenden verfassungswidriger Symbole – aufgenommen.
Quelle: Presseportal








