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Erlangen: Polizei sucht Zeugen und einen Kurierfahrer

Am Donnerstag kam es in Zingst zu einem räuberischen Diebstahl in einem Modegeschäft. Eine Tatverdächtige wurde gestoppt, aber entkam. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Zingst (ost)

Am Donnerstag, den 15. Januar 2026, ereignete sich gegen 12:45 Uhr in der Zingster Hafenstraße ein räuberischer Diebstahl in einem Modegeschäft.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen befand sich eine bisher unbekannte Frau draußen vor einem Bekleidungsgeschäft und stahl eine Jacke aus dem Schaufenster. Als die Angestellte den Diebstahl bemerkte, verfolgte sie die Verdächtige in Richtung Hafenstraße, um die gestohlene Ware zurückzubekommen.

Die Verdächtige soll sich dann verteidigt haben und die Jacke verteidigt haben, wodurch die Verkäuferin leicht verletzt wurde. Die Verletzung war jedoch nicht schwerwiegend genug, um ärztlich behandelt zu werden.

Dank des mutigen Eingreifens von zwei anwesenden Zeuginnen und eines bisher unbekannten Kurierfahrers konnte die Verdächtige daran gehindert werden, mit der Jacke zu fliehen. Die Frau ließ die Jacke zurück, entfernte sich jedoch dann in unbekannte Richtung vom Tatort.

Die Täterin wird wie folgt beschrieben:

Sie ist etwa 1,65 Meter groß, hat schwarzes/braunes Haar, trug eine schwarze kurze Felljacke und dunkle Hose. Die vermeintliche Diebin wird auf etwa 40 Jahre geschätzt und hatte eine schlanke Figur.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Insbesondere werden weitere Zeugen gesucht, die Angaben zur Verdächtigen machen können, sowie der Kurierfahrer, der mit seinem Fahrzeug den Fluchtweg der Verdächtigen blockierte und somit die Mitnahme der Jacke verhinderte. Hinweise nimmt die Polizei in Barth unter 038231/6720 oder online unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle aufgezeichnet, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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