Eine ältere Dame wurde von einem falschen Kriminalpolizisten um 13.000 Euro betrogen, nachdem sie fälschlicherweise glaubte, ihr Enkel sei in einen schweren Unfall verwickelt.
Erlangen: Trickbetrüger erlangen 13.000 Euro

Friedland (ost)
Am 16.09.2024 wurde eine 68-jährige Frau von einer unbekannten Telefonnummer angerufen. Ein männliche Stimme, die sich als Kriminalpolizist ausgab, informierte die Frau, dass ihr Enkel in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war. Dabei seien zwei Kinder gestorben und die Mutter befinde sich gerade in einer Notoperation im Krankenhaus. Im Hintergrund waren weinende und schreiende Personen zu hören.
Der Anrufer forderte von der Dame eine Kaution in Höhe von 75.000 Euro, von der sie nur einen Teil bezahlen könne. Es wurde ihr versichert, dass ihr Enkel sofort freigelassen und nicht inhaftiert würde, sobald das Geld bei ihr abgeholt werden könne. Es wurde vereinbart, dass das Geld an der Wohnadresse der Dame abgeholt wird. Gegen 14:30 Uhr kam eine Frau und nahm 13.000 Euro Bargeld entgegen. Während der Geldübergabe telefonierte die Frau weiterhin mit dem angeblichen Kriminalpolizisten, so dass das Gespräch insgesamt fast drei Stunden dauerte und nach der Übergabe des Geldes endete.
Die Frau, die das Geld an der Wohnadresse abholte, wurde wie folgt beschrieben:
Einen Tag später ging die 68-Jährige zur Polizeistation Friedland, um Anzeige wegen Betrugs zu erstatten.
Die Polizei warnt erneut und eindringlich vor solchen Betrugsversuchen. Reagieren Sie nicht auf Anrufe von unbekannten Nummern und hinterfragen Sie die Ernsthaftigkeit. Beenden Sie das Gespräch und kontaktieren Sie möglicherweise zuerst Ihre Familie, um die Informationen zu überprüfen. Die Polizei fordert niemals eine Kaution am Telefon und wird auch nicht zu Ihnen nach Hause kommen, um Geld entgegenzunehmen.
Quelle: Presseportal








