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Ermittlungserfolg in Rostock

Das Kriminalkommissariat Rostock erlässt einen weiteren Haftbefehl gegen einen 15-jährigen Tatverdächtigen, der in über 100 polizeilichen Vorgängen involviert war.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Im Zusammenhang mit einer Rostocker Jugendgruppierung verzeichnet das Kriminalkommissariat Rostock einen weiteren Erfolg bei den Ermittlungen. Nach der Vollstreckung von Haftbefehlen gegen zwei Mitglieder der Gruppierung im Alter von 14 und 18 Jahren im April und Mai 2025 hat das Amtsgericht Rostock nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock einen weiteren Haftbefehl erlassen.

Ein 15-jähriger deutscher Jugendlicher aus Rostock, der mit der Gruppierung in Verbindung gebracht wird, ist das Ziel dieses Haftbefehls. Im Jahr 2025 war der Tatverdächtige in über 100 polizeilichen Vorfällen involviert. Ihm werden verschiedene Straftaten wie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Diebstahl und mehrere Raubüberfälle vorgeworfen.

Aufgrund der Gefahr der Wiederholung wurde der Haftbefehl erlassen und bleibt bis zur anstehenden Hauptverhandlung im Januar 2026 bestehen.

Der Erfolg der Ermittlungen ist teilweise auf die Umstrukturierung der Jugendabteilung zurückzuführen, die zu Beginn des Jahres im Kriminalkommissariat Rostock durchgeführt wurde. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Rostock werden seitdem jugendspezifische Straftaten gebündelt bearbeitet, was eine gezielte und konsequente Bearbeitung der Fälle ermöglicht.

Weitere Ermittlungen sind im Gange. Es wird auch geprüft, ob dem Tatverdächtigen und anderen Personen aus dem Umfeld der Gruppierung zusätzliche Straftaten im Stadtgebiet Rostock zugeordnet werden können.

Die Unschuldsvermutung gilt.

Quelle: Presseportal

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