Bundespolizei überwachte An- und Abreise der Fußballfans, Sonderzug angegriffen, Spiel mit 30-minütiger Verspätung gestartet.
Essen: Einsatz der Bundespolizei beim Drittligaspiel

Rostock (ost)
Während des Spiels in der 3. Fußballbundesliga zwischen dem F.C. Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen war die Bundespolizei damit beauftragt, die An- und Abreise der Fußballfans zu überwachen.
Während der Anfahrt kam es auf der Bahnstrecke Berlin-Rostock bei Gransee / Brandenburg zu einem Angriff von vermummten Angreifern auf den Sonderzug für Rot-Weiss Essen Fans. Der Zug wurde durch Steinwürfe stark beschädigt. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen, die keiner ärztlichen Behandlung bedurften. Ein Strafverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs wurde eingeleitet. Aufgrund der Schäden am Sonderzug musste ein Teil der Fans auf einen anderen Zug umsteigen. Die erhebliche Verspätung führte zu einem Spielbeginn mit 30 Minuten Verzögerung.
Bei der Abreise im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Rostock kam es zu verschiedenen Straftaten, darunter: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und das Zeigen von Zeichen verfassungswidriger Organisationen.
Die Ermittlungen dazu dauern an.
Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Quelle: Presseportal








