Schützen Sie Ihre Wertsachen vor Taschendieben auf belebten Veranstaltungen. Tragen Sie Geldbörsen eng am Körper und halten Sie Taschen stets verschlossen, um Diebstählen vorzubeugen.
Essen: Taschendiebstahl auf Weihnachtsmarkt

Stralsund (ost)
Ein 37-jähriger Mann aus Stralsund erstattete am Samstag, dem 29. November 2025, bei der Polizei Anzeige, dass seine Geldbörse am Vorabend auf dem Weihnachtsmarkt aus seinem Rucksack gestohlen wurde. Es wurde eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Taschendiebstahl eingeleitet.
Es wird den Besuchern von Weihnachtsmärkten und anderen belebten Veranstaltungen empfohlen: Tragen Sie Ihre Wertgegenstände nah am Körper. Geldbörsen, Handys und Ausweise gehören in verschlossene Innentaschen oder eng anliegende Taschen – nicht in Rucksäcke oder leicht zugängliche Außentaschen. Halten Sie Ihre Taschen immer geschlossen und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt, auch nicht für kurze Zeit an Ständen oder beim Essen. Seien Sie vorsichtig bei Gedränge. Taschendiebe nutzen dichtes Gedränge oft gezielt aus, um unbemerkt zuzugreifen. Seien Sie misstrauisch bei Ablenkungsmanövern. Unverhoffte Rempler, „Hilfsbereitschaft“, Karten oder Gegenstände, die vorgehalten werden, können dazu dienen, Diebstähle zu verschleiern. Nehmen Sie nur das Notwendigste mit. Große Bargeldbeträge oder mehrere Zahlungskarten sollten möglichst zu Hause bleiben. Informieren Sie die Polizei sofort im Falle eines Diebstahls. Je schneller die Meldung erfolgt, desto höher ist die Chance, die Täter zu fassen oder die Karten zu sperren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 542 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 723 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 35 auf 59. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 39 auf 71, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 29 auf 57 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 10 auf 14 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 14 auf 37. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Fälle von Taschendiebstahl in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 542 | 723 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 35 | 59 |
| Anzahl der Verdächtigen | 39 | 71 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 29 | 57 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 10 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 14 | 37 |
Quelle: Bundeskriminalamt








