Die Polizei warnt vor vermehrtem Auftreten von falschen 50-Euro-Banknoten in Rostock. Ein 23-jähriger Tatverdächtiger wurde identifiziert und bei ihm wurden 7000 Euro Falschgeld sichergestellt.
Fälschungen in Rostock: Polizei warnt vor weiteren Betrügereien

Rostock (ost)
Zwischen Oktober und Dezember 2024 wurden vermehrt gefälschte 50-Euro-Banknoten in verschiedenen Geschäften, Tankstellen und bei Lieferdiensten für Lebensmittel im Rostocker Stadtgebiet – insbesondere in Reutershagen – entdeckt.
Während der Untersuchungen konnte die Kriminalpolizeiinspektion Rostock einen 23-jährigen Rostocker identifizieren, der verdächtigt wird, für die Verbreitung des Falschgeldes verantwortlich zu sein. Auf Basis eines Beschlusses des Amtsgerichts Rostock wurde am vergangenen Freitag die Wohnung des deutschen Tatverdächtigen durchsucht. Dabei wurden mehrere Bündel gefälschter Banknoten in verschiedenen Stückelungen gefunden.
Der Wert der Scheine beläuft sich auf etwa 7000 Euro. Zusätzlich entdeckten die Ermittler bei dem Tatverdächtigen gefälschte Medikamentenrezepte sowie Betäubungsmittel.
Die Unschuldsvermutung gilt.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass das Verbreiten von Falschgeld eine strafbare Handlung ist und entsprechend geahndet wird.
Die Polizei empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich mit den Sicherheitsmerkmalen von Banknoten vertraut zu machen, um Falschgeld frühzeitig erkennen zu können. Weitere Informationen zur Prävention von Falschgeld sowie zu den Sicherheitsmerkmalen der Euro-Banknoten finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld/
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 818 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 382 im Jahr 2022 auf 409 im Jahr 2023 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 328 auf 394 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 209 auf 244 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 119 auf 150 stieg. Auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen konstant bei 40 blieb. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 mit 22.125 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 919 | 818 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 409 |
| Anzahl der Verdächtigen | 328 | 394 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 209 | 244 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 119 | 150 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 40 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








