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Fahrenwalde: Verfolgungsfahrt endet auf Feld

Eine Verkehrskontrolle endete in Pasewalk auf einem Feld, nachdem ein gestohlenes Auto sich einer Polizeikontrolle entzogen hatte.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Am 10.04.2025 patrouillierte eine Streife der gemeinsamen Diensteinheit der Bundespolizei und Landespolizei M-V auf der Torgelower Chaussee in Pasewalk. Sie bemerkten einen Pkw Audi A 4 an der örtlichen Tankstelle. Eine Inspektion des Fahrzeugs ergab, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zum Audi gehörten, sondern zuvor gestohlen wurden. Die Beamten versuchten, das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Trotz des Anhaltesignals entzog sich das Auto jedoch mit überhöhter Geschwindigkeit und fuhr weiter durch Pasewalk. Schließlich führte die Verfolgung über Bröllin und Friedrichshof bis kurz vor Fahrenwalde. Dort verlor der Fahrer des Audi die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und überschlug sich mehrmals auf einem angrenzenden Feld, bevor er zum Stillstand kam. Die beiden Insassen stiegen aus dem Auto aus und versuchten zu Fuß vom Unfallort zu fliehen. Die Kollegen waren jedoch schneller und konnten die Flucht der beiden deutschen Männer, im Alter von 18 und 19 Jahren, verhindern.

Beide Verdächtige wurden durch einen Drogentest positiv auf THC getestet. Außerdem stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Fahrer des Audi nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist.

Trotz des Unfalls blieben die beiden Verdächtigen unverletzt. Am Auto entstand ein Sachschaden von 5.000EUR.

Gegen die beiden wird nun unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Autorennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz sowie Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% entspricht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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